*
Slider
blockHeaderEditIcon

Wildgehölze

Wenn wir den Wildsträuchern im Siedlungsraum mehr Platz einräumen, werden wir bald durch eine reichhaltige Lebensgemeinschaft beschenkt. Zur Blütezeit besuchen hunderte von Insekten die Gehölze, darunter seltene Wildbienen, Käfer und Schmetterlinge. Dutzende von Vögeln freuen sich das ganze Jahr hindurch am neuentstandenen Lebensraum, sei es zum Nisten oder zum Fressen von Insekten und Beeren. Dabei bringen die Vögel und weitere Besucher auch Samen mit, so dass bald verschiedenste Wildblumen unter den Sträuchern wachsen. Auch Igel, Blindschleichen und Amphibien finden hier Unterschlupf und Nahrung. Eine Lebensgemeinschaft, die sich in den letzten Millionen Jahren entwickelt hat, besiedelt den Garten. Welch ein Unterschied zur leblosen Cotoneasterböschung, zur langweiligen Thujahecke und zu den exotischen Sträuchern im umweltbelastenden Moorbeet. Hier ist kein Leben zu finden. Höchstens einzelne Generalisten wie Amsel oder Honigbiene sind anzutreffen. Die meisten einheimischen Lebewesen sind aber Spezialisten, haben sich also über Jahrtausende an spezielle Lebensräume und Ernährung gewöhnt. Von jeder einheimischen Strauchart sind etwa 100 Lebewesen direkt abhängig. Wenn also in einer Gemeinde eine bestimmte Wildstrauchart nicht mehr vorkommt, kommen auch 100 Arten anderer Lebewesen nicht mehr vor: Pilze, Flechten, nützliche Käfer, Schmetterlinge und andere Kleintiere, aber auch Vögel.
Bottom1
blockHeaderEditIcon
Biorana Oetwil 044 929 15 16, Meilen 044 923 40 30, info@biorana.ch powered by: Webcenter-Jona login
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail